Schachverein Ebersbach e.V.

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- Eilmeldung - WEM Runde 4: Bernd nach wie vor nur mit halber Kraft voraus PDF Drucken E-Mail
  
Dienstag, den 30. August 2016 um 17:16 Uhr

Als vorhin das Telefon des Berichterstatters klingelte, hatte er ja nicht umbedingt erwartet, dass zu dieser frühen Stunde am anderen Ende der Leitung bereits unser Protagonist dran sein würde. Das lag letztlich daran, dass Bernd es wie schon gestern wieder ziemlich frühzeitig vorgezogen hatte, lieber mal den Spatz in die Hand zu nehmen als später womöglich die Taube auf dem Dach zu sehen.

Andererseits muss der Berichterstatter nach Übermittlung der Notation und Sichtung der Partie konstatieren, dass er in der Schlussstellung zumindest weit und breit keine Gefahr entdecken konnte, dass letzterer Fall wirklich eintreten könnte. Sicherlich war die Stellung ziemlich ausgeglichen, doch vielleicht nicht umbedingt bereits derart tröge, als dass man gegen einen Gegner mit doch einigen DWZ weniger sowas auch mit Schwarz nicht mal einfach noch etwas weiter spielen könnte, zumal das Spiel des Gegners zuvor nicht umbedingt groß zu beeindrucken wusste, sondern eher doch etwas bieder daherkam. Jedenfalls wird Bernd eher früher als später wohl mehr Risiko nehmen müssen als er es zuletzt tat, möchte er in der Meisterschaft wirklich ganz vorne mitmischen.

 

           Pflaum - Grill (Runde 4)

Die Endstellung (zuvor geschah 16...Dc7-b6)

 

[der Beitrag wird noch ergänzt, sobald die Runde beendet und die neue Auslosung draußen ist, was noch eine ganze Weile dauern wird]

Aktualisiert ( Dienstag, den 30. August 2016 um 19:31 Uhr )
 
WEM Runde 3: es läuft noch nicht rund, aber es läuft PDF Drucken E-Mail
  
Montag, den 29. August 2016 um 22:18 Uhr

In der heute ausgespielten dritten Runde des Meisterturniers der Württembergischen Einzelmeisterschaft hat Bernd neuerlich remis gespielt. Sicherlich hätte Bernd seinen Anzugsvorteil heute gerne mal richtig zu Geltung gebracht, doch mit Julian Maisch hatte er von der Papierform her immerhin auch den bisher stärksten Gegner zu bekämpfen (DWZ 2108). Wohl ähnlich wie bereits in der Startrunde vermochte Bernd dabei - wie er inzwischen mitgeteilt hat - in einer ereignislosen Partie aus der Eröffnung heraus nichts herauszuholen; in Ermangelung von konstruktiven Ideen habe er sich so bereits im 19.Zug auf die Punkteteilung geeinigt.

Während Bernd also noch nicht so wirklich gut in die Gänge gekommen ist, kommt er wenigstens stetig vorwärts, was nicht bei allen arrivierten Teilnehmern der Fall ist. So hat der Setzlistenerste FM Gheng nach seiner höchst überflüssigen Startrundenniederlage (im Rahmen des Rundenberichts wurde die betreffende Partie ja gezeigt) heute neuerlich als Anziehender gegen seinen Vereinskollegen Tobias Schmidt schon seine zweite Niederlage einstecken müssen.

Da die Begegnungen an den ersten drei Brettern heute letztlich allesamt remis endeten, hat so nun inzwischen keiner der Teilnehmer mehr einen vollen Score, so dass das gesamte Teilnehmerfeld immer noch recht kompakt beisammen liegt.

Im Kandidatenturnier hat unser passives Mitglied Rainer Wolf nach der gestrigen überraschenden Niederlage heute gegen Kim-Luca Lahouel (Heilbronner SV, DWZ 1802) nunmehr seine erste Partie gewinnen können und so nun wie Bernd wieder einen 50%-Score.

 

In der morgigen vierten Runde hat Bernd mit Schwarz an Brett 7 gegen Stefan Pflaum (SC Botnang, TWZ 2077) anzutreten.

 

[Hinweis für alle: die Liveübertragung findet seit gestern nun zusätzlich auch noch auf "Schach.de" bzw. dem Schachserver der Fa. Chessbase statt! (Rundenstart jeweils 14 Uhr). Seit geraumer Zeit schon braucht man ja dort hierfür kein gekauftes Schachprogramm mehr, sondern kann ein entsprechendes Plattform-Tool direkt unter schach.de laden (bei "1 Klick, sofort spielen! >>")

Hinweis speziell für Vereinsmitglieder: ich habe in der Rubrik "Partiendatenbanken" nun alle von Bernd bisher gespielten Partien bei der WEM gepostet!]

Aktualisiert ( Dienstag, den 30. August 2016 um 13:14 Uhr )
 
WEM Runde 2: Bernd spielt erneut remis PDF Drucken E-Mail
  
Sonntag, den 28. August 2016 um 20:08 Uhr

Nachdem sich in der gestrigen Startrunde nach Bernds eigener Einschätzung keine echten Chancen auf einen Partiegewinn auftaten, sah es heute gegen einen Gegner der Papierform her ähnlicher Kragenweite wie zuvor anders aus. Zumindest in der zweiten Partiehälfte hatte Bernd das Zepter fest in der Hand, nachdem sich der Stuttgarter Altmeister Josef Gabriel zu einer schwer nachvollziehbaren Aktion hinreißen ließ, die sich alsbald mehr oder weniger als Bauerneinsteller entpuppte.

Bernd traf danach allerdings leider wiederholt falsche strategische Grundsatzentscheidungen, indem er im Zuge des Bestrebens nach weiterer Vereinfachung auch den einen oder anderen Stellungsvorteil aus der Hand gab. Letztlich ergab sich eine theoretische Remiskonstellation, die nicht mehr zu gewinnen war.

 

Etwas zum Trost über den heute wohl eher verlorenen als gewonnenen halben Punkt sollte Bernd gereichen, dass zumindest an einer Stelle der Stuttgarter Kontrahent ebenfalls eine günstige Gelegenheit verpasste, Bernd in einige Schwierigkeiten zu bringen.

 

Besonders bemerkenswert erscheint dem Berichterstatter zu erwähnen, dass FM Robert Gabriel nach seinem gestrigen überraschenden Schwarzsieg gegen den Setzlistenersten (am Ende des Beitrags zur gestrigen Runde hat der Berichterstatter ja eine entsprechende Partieanalyse nachgeliefert) heute mit dem Vorjahressieger Thilo Kabisch (SK Schmiden-Cannstatt) bereits den zweiten Spieler zur Strecke bringen konnte, der zum engsten Favoritenkreis zählt. Diese Partie ging erst vor Kurzem zuende, nachdem Kabisch im 94.Zug in einem Turmendspiel doch noch die Waffen strecken musste, wobei der Stuttgarter Gegner es aber versäumt hatte, schon ein ganzes Stück früher den Sack endgültig zuzumachen.

Erwähnenswert ist vielleicht auch, dass es nach gerade einmal zwei ausgespielten Runden mit Boris Latzke (SK Bebenhausen), FM Jens Hirneise (SF Deizisau) und FM Robert Gabriel (Stuttgarter SF) lediglich noch drei Spieler gibt, die noch eine gänzlich blütenweiße Weste aufzuweisen vermögen. In der morgen wieder ab 14 Uhr ausgespielten dritten Runde treffen dann die beiden Erstgenannten aufeinander, während FM Gabriel sich mit Schwarz mit dem Setzlistenzweiten IM Ulrich Schulze (Heilbronner SV) auseinanderzusetzen hat.

Bernd spielt an Brett 8 mit Weiß gegen die Nummer 19 der Setzliste Julian Maisch (SF Kornwestheim, Jg 91, TWZ 2113). Eine Übertragung von Bernd´s Partie wird daher diesmal vermutlich nicht stattfinden.

 

Nachfolgend nun eine Betrachtung von Bernds heutiger Partie ab dem Zeitpunkt, wo es richtig relevant wurde ...

Aktualisiert ( Montag, den 29. August 2016 um 00:32 Uhr )
 
- Eilmeldung - Bernds Partie nun in der Live-Übertragung! PDF Drucken E-Mail
  
Sonntag, den 28. August 2016 um 14:13 Uhr

Es sei daran erinnert, dass die ersten fünf Bretter des Meisterturniers nun aktuell live angeschaut werden können - entsprechend auch die Begegnung Josef Gabriel - Bernd Grill an Brett 4!

 

Hier der Link zur aktuellen Übertragung auf der Turnierseite des Verbands:

http://www.svw.info/referate/spielbetrieb/11799-wem2016-live

Hinweis: klickt man über dem aktuell gezeigten Brett auf den Bereich mit den drei Pünktchen, lassen sich auch die anderen Partien anwählen

 

Noch der Link zur Übertragung bei "Chess24":

https://chess24.com/de/watch/live-tournaments/wuerttemberg-masters-2016/2/1/1

 

Wo am besten anschauen? Der Berichterstatter hat festgestellt, dass die Übertragung bei Chess24 zeitlich hinterherhinkt, aber dafür kann man dort eine Enginebewertung einsehen

Aktualisiert ( Sonntag, den 28. August 2016 um 16:29 Uhr )
 
WEM Runde 1: Bernd spielt remis PDF Drucken E-Mail
  
Samstag, den 27. August 2016 um 22:25 Uhr

Heute um 14 Uhr startete also die diesjährige Württembergische Einzelmeisterschaft, die dieses Jahr im Vereinsheim der Schachgemeinschaft Vaihingen/Rohr ausgetragen wird. Wie normalerweise üblich wird das Turnier auch heuer wieder im Rahmen eines Meister- und eines Kandidatenturniers ausgetragen.

Wie schon im Vorjahr ist vom SVE wieder Bernd Grill mit am Start, der heuer im stärker besetzten Meisterturnier nach TWZ an Setzlistenposition neun geführt ist. Offenbar hatte noch der eine oder andere Teilnehmer abgesagt, denn vor ein paar Tagen war Bernd diesbezüglich noch ein paar Plätze weiter hinten gelistet. Nichtsdestotrotz ist das Meisterturnier gut besetzt; sieben Titelträger haben in der Vergangenheit sicherlich nicht so oft teilgenommen. Insgesamt nehmen am Meisterturnier 28 und am Kandidatenturnier gar 45 Teilnehmer teil; ein beneidenswerter Verein, der in der Lage ist, in seinem Vereinsheim derart viele Teilnehmer beherbergen zu können.

 

In der Startrunde hatte Bernd entsprechend dem üblichen Prozedere gegen den neunten der zweiten Teilnehmerhälfte zu spielen, Frank Amos vom SK Lauffen (TWZ 2075), der im Vorjahr im Endklassement wie Bernd immerhin 50% Punktausbeute erzielt hatte. Da Bernd zudem die weißen Steine führen durfte, war er von der Papierform her dennoch sicherlich als Favorit anzusehen. Andererseits ist klar, dass in einem Turnier, in dem alle Teilnehmer über eine Wertungszahl von über 2000 verfügen (genauer gesagt über 2032) natürlich jeder Teilnehmer vernünftiges Schach zu spielen in der Lage ist und an einem guten Tag entsprechend auch fähig ist, zumindest einen halben Punkt zu holen, wenn der Favorit nicht sein bestes Schach zu spielen vermag.

Da der Berichterstatter inzwischen mit unserem Protagonisten telefoniert hat, vermag der zum Partieverlauf so viel zu sagen, dass die Partie recht zäh verlaufen sei und Bernd jedenfalls nicht glaubt, in der Partie mal so richtig aussichtsreich gestanden zu haben, als dass die Waagschale schon nennenswert gekippt sei. Insofern sollte Bernd mit dem letztlich resultierenden Remis durchaus leben können, auch wenn er vor Rundenstart sicherlich auf mehr hoffen durfte.

Dass der Start in so ein Turnier für einzelne Teilnehmer des Öfteren recht holprig sein kann, mussten auch gleich mehrere favorisierte Spieler im Meisterturnier spüren. Der Berichterstatter rieb sich so etwa verwundert die Augen, dass der Setzlistenerste FM Josef Gheng (SC Erdmannhausen) mit Weiß spielend seine Startrundenpartie tatsächlich verloren hat; nicht etwa, weil es FM Robert Gabriel nicht zuzutrauen wäre, dem Favoriten etwas abzuknöpfen, als einfach deswegen, dass so um den 35.Zug herum der Favorit bereits zwei Mehrbauern herausgefahren hatte, nachdem FM Gabriel noch in der Eröffnungsphase ganz offenbar einen zweizügigen taktischen Schlag übersehen hatte, der FM Gheng einen Mehrbauer einbrachte und kurz darauf die Möglichkeit einräumte, noch eine Quali mitzunehmen. Irgendwas schien dem Erdmannhäuser dabei aber nicht gefallen zu haben, was ihn die Qualität entsprechend verschmähen ließ. Nachdem er aber bald noch einen zweiten Bauer gewinnen konnte, schien dem Berichterstatter da dennoch kaum mehr etwas anbrennen zu können; vielleicht hatte ja auch FM Gheng die Sache bereits mehr oder weniger abgehakt. Zwar hatte auch der Berichterstatter registriert, dass der nachziehende Stuttgarter zu diesem Zeitpunkt einen Freibauer auf der a-Linie besaß, aber der war zu dem Zeitpunkt noch nicht über die Brettmitte gekommen. Bernd wusste dann aber am Telefon zu berichten, dass die Situation für den Anziehenden spätestens zu dem Zeitpunkt nicht mehr gut aussah, als dieser Freibauer auf der vorletzten Reihe auftauchte. Wie dem Nachspielen der Partie auf einer der beiden Übertragungsseiten zu entnehmen ist (die Übertragung lief also bereits zur ersten Runde, wenngleich auf der Schachverbandsseite eingeräumt wird, dass noch nicht alles reibungslos geklappt hatte), machte am Ende der Freibauer dann tatsächlich das Rennen, nachdem er sich in eine zweite Dame umzuwandeln vermochte, während der Erdmannhäuser Favorit zwischenzeitlich nichts Entscheidendes zuwege bringen konnte.

Dieses Ergebnis war sicherlich die dickste Überraschung, doch wie zuvor schon angedeutet keineswegs die einzige, was unterstreicht, dass Bernd mit dem erzielten halben Punkt letztlich gut leben können sollte.

 

In der morgen ausgespielten zweiten Runde hat Bernd nun mit Schwarz gegen Altmeister Josef Gabriel anzutreten. Bernd berichtete mir, dass er gegen diesen bereits im Vorjahr in der Startrunde mit gleicher Farbverteilung anzutreten hatte, wobei er da wie auch in einer irgendwann gespielten weiteren Turnierpartie beidesmal zu gewinnen vermochte. Dennoch darf ein so erfahrener Spieler wie der Nestor der bekannten Stuttgarter Schachfamilie nie unterschätzt werden, auch wenn er nicht mehr der Jüngste ist, zumal ihm in der Startrunde mit dem Schwarzsieg gegen das Nachwuchstalent Enis Zuferi bereits eine Überraschung zu gelingen vermochte. Da in der Startrunde sieben Spieler zu gewinnen vermochten, muss bzw. darf nun einer dieser Spieler entsprechend gegen einen Spieler mit lediglich einem halben Punkt Ausbeute spielen - die beiden hat es entsprechend also getroffen.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass auch unser passives Mitglied Rainer Wolf, der in Ulm wohnt und arbeitet und entsprechend seit einigen Jahren schon bei der dortigen Weißen Dame spielt, im Kandidatenturnier teilnimmt und in seiner Schwarzpartie gegen Danny Yi ebenfalls remis gespielt hat. Der Kornwestheimer spielte dabei dieses Jahr bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in der Altersklasse U12!

 

Sollte es so sein, dass wie heute die ersten fünf Bretter live übertragen werden, so sollte entsprechend auch Bernds Partie an Brett 4 ab 14 Uhr live zu verfolgen sein! Die entsprechenden Links dürften noch dieselben sein, die der Berichterstatter bereits in seinem vorigen Beitrag genannt hatte; sollten diese nicht funktionieren, kann die Übertragung aber natürlich auch über den gleichfalls schon genannten Link der Verbandsseite angesteuert werden.

 

Ergänzung 28.08. 14:05: Analyse des Fehlstarts des Setzlisten-Ersten:

 

Aktualisiert ( Sonntag, den 28. August 2016 um 17:57 Uhr )
 
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