Schachverein Ebersbach e.V.

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Staufer-Open Finalrunde: „Heimgekehrt“ ! PDF Drucken E-Mail
  
Freitag, den 06. Januar 2017 um 18:20 Uhr

Was soll man DA als Berichterstatter sagen (bzw. schreiben)?!

Es scheint ihm fast, dass Schachgöttin Caissa über dessen im Rahmen des vorigen Rundenberichts geführte Argumentation (bzw. Klage) eingehend nachgedacht hatte … um dann ihren Entschluss reifen zu lassen, ihrem „Jünger Junger“ ihre Gunst zurückkzuschenken – naja, vielleicht nicht zur Gänze, aber immerhin doch ein ganzes Stück weit …

… so weit, Setzlisteneinstufung Nr.1 auch mit der Endplatzierung in Übereinstimmung zu bringen, wollte Caissa dann aber doch nicht ganz gehen; offenbar hatte da bei ihr auch der bis dato um einen halben Punkt in Front liegende und als Nr.11 der Setzliste stark aufspielende Frank Dangelmayer (SV Friedrichshafen) bei ihr wohl schon einen Stein im Brett gewonnen, der dann entsprechend auch die Gunst der Stunde nutzen konnte und so in der Schlussrundenpartie nochmals einen ganzen Punkt einzufahren vermochte.

Da war dann also für unseren Protagonisten Uli Junger ohnehin letztlich nichts mehr zu machen und entsprechend das noch zu erreichende Optimum, als finaler Zweiter gewissermaßen symbolisch wieder an den Tisch zurückkehren zu dürfen, an dem für gewöhnlich eben nur die zwei Führenden platz nehmen dürfen – und diese Gunst schenkte ihm die Schachgöttin, denn auch Uli konnte seine Schlussrundenpartie gewinnen! :)

Es sei erlaubt, nochmals darauf hinzuweisen, dass Uli an diesem Tisch Nr.1 bzw. „mein Wohnzimmer“ acht der neun Runden zugebracht hat; da sollten wir Ebersbacher diesen Tisch doch eigentlich fast aufkaufen, um ihn im unserem Spiellokal benachbarten Ebersbacher Heimatmuseum auszustellen, auf dass er von kommenden Generationen ehrfurchtsvoll bestaunt werden kann (Beschreibung vielleicht ungefähr: „An diesem Spitzentisch verbrachte anno domini … acht von neun Turnierrunden und damit vier erfolgreiche Tage seines Lebens und Ebersbacher Sporthistorie“) :P

Dieser zweite Platz ist dabei auch ein echter und nicht nur geteilter zweiter, denn Uli liegt mit seiner Gesamtausbeute von 7,5/9 einen halben Punkt vor den Folgeplätzen, was auch daran liegt, dass neben Gheng auch der vor der Schlussrunde nach Punkte noch gleichauf liegende Moritz Bigalke seine Schlussrundenpartie gegen die Göppingerin Elisa Zeller verloren hat, die aber einen halben Punkt weniger besaß.

Resümieren darf man daher wohl, dass Uli mit seiner Meldung für das B-Turnier die richtige und nach Erachten des Berichterstatters dabei auch (aus an früherer Stelle schon erläuterten Gesichtspunkten) die mutigere Entscheidung getroffen hatte. Lohn der Mühen der letzten Tage ist dann auch, dass Uli neben einem starken Ergebnis noch etwas Preis- (bzw. Urlaubs-)Geld mitnehmen kann (wenngleich man da bei den vergleichsweise niederen Summen, die es da in unserem Sport zu gewinnen gibt, eigentlich gar nicht weiter drüber reden sollte).

Einen nicht ganz so schönen Abschluss fand das Turnier für unseren zweiten Teilnehmer mit SVE-Spielpass Hartmut Hehn, der in der Schlussrunde gegen seinen von der Papierform her leicht stärkeren Gegner noch seine insgesamt zweite Niederlage einstecken musste. Aufgrund dessen hat es dann nicht mehr ganz gereicht, die 50% Punktausbeute der Runden zuvor noch ganz zu halten. Die daraus resultierende Gesamtbilanz von 4/9 ist aber auf dem Hintergrund, dass Hartmut die meiste Zeit gegen von der Papierform her stärkere Gegnerschaft zu bestreiten hatte, sicherlich besser, als sie vielleicht auf Papier aussieht, zumal allzu mittelmäßige Schachspieler im A-Open gar nicht mitgespielt hatten.

Bevor der Berichterstatter auf die Schlussereignisse ganz vorne an der Tabellenspitze eingeht, noch zum Abschneiden unserer beiden passiven Vereinsmitgliedern mit Spielerpass bei einem Zweitverein (zu sehen auf Hartmut´s Foto am Ende des vorigen Rundenberichts)...

… Rainer Wolf (WD Ulm) hatte bis vor die Schlussrunde noch ganz gut aufgespielt und war so zur guten Ausbeute von 4,5/8 gekommen. Leider verlor er jedoch seine Schlussrundenpartie gegen den recht starken Gegner, was aber unterm Strich mit der resultierenden 50% Punktausbeute trotzdem ein ziemlich ordentliches Gesamtresultat darstellt. Rainer Weber (SF Deizisau) vermochte dagegen seine Schlussrundenpartie gegen seinen etwas schwächeren Gegner zu gewinnen und gelangte damit ebenfalls noch zu 4,5/9 und damit ebenfalls sehr ordentlicher fünfzigprozentiger Punktausbeute.

Ganz vorne im Kampf um den Turniersieg endeten die beiden Spitzenpartien, in dem es also zu einer Art Fernduell gekommen war (der Berichterstatter hatte ja im vorigen Rundenbericht die Konstellation genauer geschildert), beide remis. Dies reichte am Ende dem vor der Schlussrunde nach Buchholz bereits führenden russischen GM Vladimir Burmakin, einen Vorsprung von zwei Buchholzpunkten über die Ziellinie zu retten vor fünf weiteren Spielern, die ebenfalls eine Gesamtbilanz von 7/9 besitzen, darunter als Sechstplatzierter auch Vorjahressieger GM Gavrilov, der mit einem Schlussrundensieg nochmals aufschließen konnte und dem das wohl zu gönnen ist, nachdem er in Runde fünf einen ganzen Punkt in tragischer Weise verschenkt hatte (wie der Berichterstatter in der Rubrik „Partieanalysen" aufzeigt).

Unterm Strich kann man aus SVE-Sicht mit dem Abschneiden unserer aktiven wie passiven Mitglieder also wohl absolut zufrieden sein. Es bleibt zu hoffen, dass die gezeigte gute Form bei den Beteiligten noch eine Weile anhält und die gewonnene Spielpraxis im Rahmen der bald wieder anstehenden Mannschaftskämpfe in Form entsprechender positiver Ergebnisse Niederschlag finden wird.

[nachfolgend nochmals der direkte Link auf die Turnier-Basisseite zur weiteren Anwahl aller inzwischen geposteten Ergebnisse und Auswertungen sowie Partien und Fotos: www.staufer-open.de ]

Aktualisiert ( Sonntag, den 15. Januar 2017 um 12:26 Uhr )
 
Staufer-Open Runde 8: Noch immer nicht bezwungen und doch aus "mein Wohnzimmer" verbannt! PDF Drucken E-Mail
  
Freitag, den 06. Januar 2017 um 00:42 Uhr

Der Tisch mit der Kennzeichnung „Nr.1“ war für unseren Starter im B-Open Ulrich Junger bereits von Start des Turniers an bis ganz zuletzt das geworden, was „Downing Street Nr.10“ für den britischen Premier oder eben "Airforce Nr.1" für den US-Präsidenten darstellen: ein Ort der Präsenz, Heimat und Souveränität, an dem sich Emporkömmling um Emporkömmling die Klinke in die Hand gaben mit dem Vorsatz, unseren „Platzhirsch“ herauszufordern und vertreiben zu wollen, um am Ende aber einer nach dem anderen vom Hausherrn wieder selbst vor die Tür gesetzt zu werden.

Und obwohl Uli auch in der jüngsten Begegnung der Vorschlussrunde wieder nicht bezwungen wurde, muss er jetzt dennoch sein "Wohnzimmer“ räumen?! – Welch´ Unbill Caisas!

Da schreit es natürlich förmlich danach, dass Uli in der morgen Vormittag ausgespielten Finalrunde die uneingeschränkte Rückendeckung der Schachgöttin zurück erhält, um zu guter Letzt doch wieder triumphal "heimkehren" zu dürfen!:P Angesichts der entsprechenden Auslosung, die Uli die Nr.22 der Setzliste beschert hat (Helmut Reitz, SV Würzburg, Jg.55, DWZ 1839), sieht das nach einer durchaus lösbaren Aufgabe aus; allerdings muss Uli dabei nun wieder die schwarzen Steine führen.

Einen Sieg Ulis vorausgesetzt bleibt er zur Erringung des Turniersiegs dennoch mindestens auf die Schützenhilfe von – und das ist nun das etwas delikate an der Sache, denn Uli hatte ja in der Startrunde für den Fehlstart ihres Sprößlings gesorgt – Simona Gheng angewiesen, die nun ebenfalls mit Schwarz gegen den führenden Dangelmayer anzutreten hat. Sollte Gheng gewinnen, dürfte sie selbst die Nase vorne haben; im Moment liegt sie bereits 1,5 Buchholzpunkte vor unserem Protagonisten. Daher dürfte Uli wohl nur noch in dem Fall eine Chance auf den Turniersieg haben, wenn die Partie am Spitzenbrett remis ausgeht und Uli seine eigene Partie zu gewinnen vermag. Angesichts dessen, dass Uli alle acht Runden am Spitzenbrett gespielt hat, sollte es doch eigentlich eine schachlich gerechte Sache sein, zumindest als Zweitplatzierter dort am Ende wenigstens symbolisch (bzw. vor der Siegerehrung) wieder platz nehmen zu dürfen, hat er dem Geschehen an der Spitze doch so lange seinen Stempel aufzudrücken vermocht.

Im A-Open hat es unser Starter Hartmut Hehn wieder einmal geschafft, seinen von der Papierform her etwas stärkeren Gegner zu neutralisieren. In der morgigen Schlussrunde spielt Hartmut nun mit dem zugelosten Franz-Josef Weber (WD Ulm, DWZ 2081) zum wiederholten Male gegen einen Gegner der gewohnten beachtlichen Güteklasse.

Von einiger Bedeutung für das letztliche Endklassement an der Tabellenspitze war natürlich, was sich in der heutigen abendlichen Vorschlussrunde ereignet hat …

Hier wäre wohl zunächst zu konstatieren, dass es dem Setzlistenersten GM Sergey Fedorchuk, der zuletzt durch einen Sieg wieder zur absoluten Spitze aufschließen konnte, nicht gelungen ist, den mit einem halben Punkt Vorsprung allein führenden GM Vladimir Burmakin zu bezwingen; in einem remisig erscheinenden Turmendspiel trennten sich beide im dreißigsten Zug remis. Zum Führenden ganz aufzuschließen vermochte alleine der lettische GM Normunds Miezis, der seine Weißpartie gegen die württembergische Hoffnung IM Frank Zeller für sich entscheiden konnte. Da sich der Berichterstatter bislang nur dessen Partie aus Runde fünf näher angeschaut hat (die inzwischen ja aufgrund ihres kuriosen Ausgangs in unserer Rubrik „Partieanalysen" vorgestellt wurde), bleibt es für den Berichterstatter Spekulation, ob Schachgöttin Caissa nun doch zum Schluss gekommen war, dass sie ihn in dieser Partie doch allzu sehr übervorteilt hat. Trösten sollte unser Landsmannschafts-Aushängeschild auch, dass er da nicht dermaßen ärgerlich verloren hat wie der Vorjahressieger in der besagten Partie, wenngleich er zeitweise doch recht gut zu stehen gekommen war.

Da die beiden vor der Schlussrunde mit einem halben Punkt Vorsprung allein Führenden bereits in Runde 5 aufeinandergetroffen waren (die Partie endete remis), kommt es nun gewissermaßen zu einem Fernduell; GM Burmakin hat nun mit Weiß an Brett 1 gegen den an Nr.2 gesetzten GM Evgeny Vorobiov anzutreten, GM Miezis an Brett 2 mit Schwarz gegen den an Nr. 6 gesetzten deutschen GM Henrik Teske. Sollten diese beiden Partien remis enden, haben aber noch alle Beteiligten in fünf weiteren Begegnungen der Verfolger mit 6 Punkten die Möglichkeit, zu den beiden mit 6,5 Punkten Führenden aufzuschließen. Wer und wieviele dieser Spieler dann nach Buchholzwertung die Nase am Ende ganz vorn haben könnten, vermag zumindest der Berichterstatter mangels Expertise in der Buchholzberechnung nicht zu sagen – außer, dass für viel Spannung in der Schlussrunde gesorgt sein dürfte.

Erwähnenswert bleibt am Ende vielleicht noch, dass DIE deutsche Zukunftshoffnung Vincent Keymer (DWZ 2438, Jg 2004(!)) in der Vorschlussrunde nun endgültig ausgebremst wurde – und das von einem Amateur, der lediglich in der Gütekategorie unserer eigenen Vereinsspitzen zu verorten ist.

Bleibt vielleicht nur noch zu erwähnen, dass die morgige Schlussrunde laut Vorabausschreibung um 9:30 Uhr beginnt und alle SVE-Mitglieder und -Sympathisanten das Daumendrücken nicht vergessen sollten ...

 

Nachgereicht noch ein Bild der Protagonisten:

v.l.n.r: Uli Junger, Hartmut Hehn, Rainer Wolf, Rainer Weber

Aktualisiert ( Freitag, den 06. Januar 2017 um 17:04 Uhr )
 
Staufer Open Runde 7: SVE-Teilnehmer halten stand PDF Drucken E-Mail
  
Donnerstag, den 05. Januar 2017 um 17:49 Uhr

Sollte die Patriarchin des Gheng-Schachclans tatsächlich darauf aus gewesen sein, Uli´s Greueltat aus der Startrunde zu vergelten, so ist es ihr (es sei gestattet, es mit aufgesetzter SVE-Vereinsbrille so zu sehen) nicht wirklich gelungen. Unser Protagonist Ulrich Junger konnte in dem Fall jedenfalls den mütterlichen Rachegelüsten standhalten bzw. diese neutralisieren, womit Uli als Nachziehender gegen eine von der Papierform ebenbürtige Gegnerin durchaus zufrieden sein darf.

Kann natürlich auch sein, dass Simona Gheng mit oder womöglich ja sogar auch ohne Zähneknirschen (schließlich muss man als Mutter mitunter ja auch selbst zu gewissenen Disziplinierungsmaßnahmen greifen) oder aus eher eigennützigen strategischen Überlegungen heraus auf eine Vergeltungsaktion auf Biegen und Brechen verzichtet hat, um vielleicht später noch im Zuge irgendwelcher glücklicher Umstände unseren Platzhirsch überholen zu können. Vielleicht werden wir ja in Bälde noch mehr erfahren, wie sich´s wirklich zugetragen hat, sollte mal wieder eine von Uli´s Partien auf der offiziellen Turnierhomepage gepostet werden...

[Nachtrag 17:20: die Partie ist inzwischen veröffentlicht und wurde vom Berichterstatter inzwischen näher angeschaut. Die Tatsache, dass die Partie bereits im 17.Zug remis gegeben wurde, scheint zunächst auf die letztgenannte Vermutung hinzudeuten, zumal den letzten Zug Gheng ausgeführt hat, was darauf hindeutet, dass diese auch das Remisangebot unterbreitet hat. Allerdings kann man auch konstatieren, dass die Stellung in der Abbruchstellung es meines Erachtens auch nicht mehr hergab, weiter auf Sieg zu spielen; der Computer jedenfalls zieht da bereits leicht die SVE-Seite vor. Insofern kann es gut sein, dass Gheng an und für sich zunächst schon auf mehr aus war (worüber sich der Leser wohl noch heute Abend in der Rubrik "Partieanalysen" seine eigene Meinung bilden können wird)]

[Nachtrag 21:30: die Partie (und noch eine andere) ist nun in der Rubrik "Partieanalysen" upgeloaded]

 

Im Zuge dieses Remis hat es nun aber zum ersten Mal doch einer der Teilnehmer geschafft, Uli um einen halben Punkt zu überflügeln. Da das aber eben nur ein einziger war, reicht es gerade noch, dass Uli auch seine Vorschlussrundenpartie wieder in „seinem Wohnzimmer" Tisch Nr.1 absolvieren kann – und praktischerweise hat es der Hausherr höchst persönlich selbst in der Hand, den aufbegehrenden Nebenbuhler Frank Dangelmayer (SV Friedrichshafen, Jg.82, DZW 1905) wieder vor die eigene Haustüre zu setzen, einen eigenen Sieg vorausgesetzt.

 

Im A-Open hat es unser zweiter Starter Hartmut Hehn zum wiederholten Male geschafft, einen von der Papierform her noch etwas stärkeren Gegner mit durchaus Oberliganiveau (DWZ 2139) zu neutralisieren. Mit diesem Spieler bekommt es in der Folgerunde nun unser passives Mitglied Rainer Wolf (WD Ulm) zu tun, der seine Partie nach der Niederlage in der Vorrunde nun gegen einen etwas schwächeren Spieler gewinnen konnte.

 

Ganz vorne in der Spitzengruppe konnte sich die Nr.3 der Setzliste GM Vladimir Burmakin mit einem Weißsieg gegen DIE deutsche Nachwuchshoffnung Vincent Keymer nun mit einem halben Punkt Vorsprung allein an die Spitze setzen, da alle anderen bis dato punkgleichen Mitkonkurrenten sich gegenseitig einen halben Punkt abnahmen. Zu diesen aufschließen konnte nun die Nr.1 der Setzliste GM Sergej Fedorchuk, der sich gegen seinen griechischen Kollegen GM Spyridon Skembris durchsetzen konnte. Lohn hierfür ist, dass es der Setzlistenerste nun an Brett 1 selbst in der Hand hat, den noch knapp vor ihm liegenden GM Burmakin wieder einzufangen. An Brett 3 kommt es dann zum Kräftemessen des bestens im Rennen liegenden Lokalmatadoren IM Frank Zeller mit einem anderen langjährigen Teilnehmer am Staufer-Open, dem lettischen GM Normunds Miezis.

Unser SVE-Starter Hartmut Hehn trifft mit Eckard Bauer (SK Schmiden/Cannstatt) auf einen von der Papierform her noch etwas weniger überlegenen Spieler als zuletzt, weswegen man zuversichtlich sein darf, dass es bei der bisher einmaligen Niederlage bleiben wird, wenngleich Hartmut nun die schwarzen Steine zu führen hat.

 

Nachtrag zum Bericht:

nachfolgend die Partien von Schachfreund Hehn der Runden 1-7:

 

Aktualisiert ( Mittwoch, den 11. Januar 2017 um 14:56 Uhr )
 
Staufer-Open Runde 6: Uli setzt wieder rigoros das Hausrecht durch PDF Drucken E-Mail
  
Mittwoch, den 04. Januar 2017 um 23:52 Uhr

Nachdem im B-Turnier unser Setzlisten-Nr.1-Platzhirsch Ulrich Junger in der Runde davor pädagogisch sensibel mit Grundschüler Leonardo "Bambi" Costa umgegangen war (was dessen Widersacher in der aktuellen Runde nicht so hingekriegt hat und entsprechend unwirsch diesen erst mal ganz ausgebremst hat), was weitere Widersacher aufschließen ließ, hat Uli nun wieder unmissverständlich zu erkennen geben, dass er "sein Wohnzimmer" an Brett 1 nicht aufzugeben gedenkt und ist nun wieder entsprechend nachhaltig aufgetreten.

Uli bekommt es nun in Form der Nr.3 der Setzliste erstmals mit einer Amazone zu tun. Die Bereicherung des vertrauten heimischen Ambientes durch das Aufstellen einer Blumenvase dürfte in dem Fall der Atmosphäre wohl nicht viel nutzen, denn Simona Gheng wird es dennoch gelüsten, sich für Uli´s Disziplierung ihres Sohnes in der Startrunde revanchieren zu wollen :P


Auch unser Teilnehmer am A-Open Hartmut Hehn hat nach seiner vorigen Niederlage wieder in die davor an den Tag gelegte solide Spur zurückgefunden und gegen das aufstrebende Nachwuchstalent Sebastian Reimann (Jg 2001, DWZ 2089) mit Schwarz spielend ein Remis erreicht. Morgen bekommt es Hartmut (nunmehr 3/6) in Form von Matthias Budzyn (SG Turm Kiel, DWZ 2139) wieder einmal mit einem Spieler der zuletzt schon vertrauten Kategorie jenseits des Jugendalters zu tun. Brettnachbar Rainer Wolf hat dann vielleicht doch zu oft auf´s Brett des einstigen Mannschaftskollegen geschaut und seine Partie dagegen verloren.

 

Was die Situation ganz vorne angeht, erscheint beachtenswert, dass sich Lokalmatador IM Frank Zeller nach seinem beeindruckenden (wenn ich mich nicht sehr täusche) dritten Gesamtrang im Vorjahr auch heuer wieder ganz vorne tummelt. Nach dem Sieg gegen Vorjahressieger GM Alexei Gavrilov in der Vorrunde hat er nun an Brett 1 spielend gegen einen weiteren der Favoriten, den überaus erfahrenen russischen GM Vladimir Burmakin, ein respektables Remis erreicht und führt nun punktgleich mit acht weiteren Spielern und der Bilanz 5/6 das Gesamtfeld an. Erwähnenswert erscheint ferner, dass "the German Wunderkind" Vincent Keymer nach seinem Startrundenunfall wieder in die Spur gefunden und nun wieder ganz bis zur Spitze aufgeschlossen hat, während der Setzlistenerste ukrainische GM Sergey Fedorchuk nach seinem überraschenden Verlust in Runde 2 gegen den deutschen FM Uwe Kersten noch einen halben Punkt zurückliegt.

Aktualisiert ( Donnerstag, den 05. Januar 2017 um 08:02 Uhr )
 
Staufer-Open Runde 5: erste Niederlage und erstes Remis PDF Drucken E-Mail
  
Mittwoch, den 04. Januar 2017 um 17:14 Uhr

Die heutige Vormittagsrunde lief für unsere beiden Teilnehmer nun leider nicht mehr ganz so glatt wie die bisherigen.


So musste im A-Open Hartmut Hehn gegen seinen Gegner mit Oberligaformat seine erste Niederlage quittieren.

Im B-Turnier trennte sich unser "Platzhirsch" Uli Junger vom einzigen anderen noch vorhandenen Platzhirsch (man muss da wohl eher von "Bambi" sprechen:P) remis!

Ob das im (angebrachten) gegenseitigen Respekt begründet lag oder die Sache doch richtig ausgekämpft wurde (sozusagen "David vs Goliath reloaded") oder letztlich doch ein pädagogischer Hintergrund (=> (Wunder-)Kinderschutz) diesem Ergebnis zugrunde lag:P, kann der Berichterstatter bis dato noch nicht beantworten; da diese Partie aber spätestens morgen sicherlich wieder auf der offiziellen Turnierhomepage www.staufer-open.de gepostet werden wird, werden wir es wohl noch erfahren .... [17:50: die Partie wurde mit den anderen Rundenpartien - weswegen auch immer - doch nicht gepostet ^^]

bei der Gelegenheit vielleicht an dieser Stelle der direkte Link auf den dort geposteten und vom SWR für deren "Landesschau" erstellten Kurzbeitrag zum Turnierstart: http://swrmediathek.de/player.htm?show=0ca78650-d116-11e6-8e1e-005056a12b4c
 

 

In der derzeit laufenden abendlichen Runde 6 kann Uli nun jedenfalls immer noch an seinem gewohnten Arbeitsplatz "Tisch 1" (langsam wird es wohl Zeit, sich dort in "mein Wohnzimmer" häuslicher einzurichten und so z.B. eine nette Tischdecke unterzulegen:P) wieder Gas geben, denn mit Wilfried Adam (SC Bad Wimpfen) trifft er nun wieder auf einen Gegner, der sich dem Alter nach zu schließen bereits auf dem absteigenden Karriereast befinden dürfte (Jg.60).

Gleiches gilt für Hartmut Hehn ... wohl eher weniger, der sich nun mit Sebastian Reimann (SK Kriegshaber, DWZ 2089, Jg 2001) auseinanderzusetzen hat.


Witzigerweise kommt Hartmut dabei bereits zum zweiten Male direkt neben unserem passiven Mitglied Rainer Wolf zu spielen, der derzeit ebenfalls 2,5 Punkte auf dem Konto hat. Da bleibt zu hoffen, dass sich beide nicht zu sehr vom Geschehen am Nebentisch ablenken lassen :)

Aktualisiert ( Mittwoch, den 04. Januar 2017 um 18:59 Uhr )
 
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