Schachverein Ebersbach e.V.

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Erfolgreicher Auftakt PDF Drucken E-Mail
  
Freitag, den 14. April 2017 um 21:54 Uhr

Beim 1. Rottal-Open im niederbayrischen Pfarrkirchen gehen heuer Hartmut Hehn und Bernd Grill vom SVE sowie Udo Scharrer von DT Esslingen an den Start. Einen geradlinigen Sieg fuhr Udo Scharrer gegen seinen wenig zielstrebig agierenden Gegner ein, nachdem er ihm rasch eine Figur abknöpfen konnte. Mehr Mühe hatte Hartmut Hehn, der in einer wechselhaften Partie einmal unaufmerksam agierte und nur dank gegnerischer Mithilfe wieder ins Spiel kam. Danach agierte er aber forsch und fuhr den vollen Punkt ein. Viel Pech hatte Bernd Grill, der mit Schwarz aus der Eröffnung mit Vorteil kam, aber die gegnerische Stellung des unterklassigen Gegners nicht knacken konnte und letztlich ins Remis einwilligen musste. Während Hartmut und Udo also noch voll im Plan sind, muss Bernd Grill das Feld von hinten aufrollen. Die 2. Runde findet morgen früh um 10 Uhr statt. Hartmut bekommt es dann gleich mit dem Topfavoriten Großmeister Petr Haba aus Tschechien zu tun.  Die Partie wird live übertragen!

Die Partien können unter folgendem Link nachgespielt werden:

http://www.viewchess.com/cbreader/2017/4/15/Game2877796.html

Aktualisierung Mi.Rupp 10:45: wie Hartmut ja berichtete, spielt er zur Stunde gegen die Nr.1 der Setzliste GM Petr Haba. Eine Liveübertragung konnte ich jedoch bis dato nirgendwo entdecken! Falls jemand doch eine irgendwo entdecken sollte, kann er mir das mitteilen an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Akualisierung Mi. Rupp 12:30 die Erstrundenpartien der drei Turnierfahrer sind nun in der Rubrik "Partieanalysen" veröffentlicht, die unserer beiden SVE-Starter dabei in kommentierter Form]

Blick in den Spielsaal

Bernd Grill

Aktualisiert ( Sonntag, den 16. April 2017 um 14:34 Uhr )
 
Ins Ziel gestolpert PDF Drucken E-Mail
  
Sonntag, den 09. April 2017 um 18:52 Uhr

Verbandsliga Süd 2016/17   Runde 9:

SC Rangendingen   -   SV Ebersbach   4:4


Das Endergebnis passte irgendwie zum gesamten Saisonverlauf: selbst gegen deutlich schwächere Gegner wollte dieses Jahr einfach kein überzeugender Sieg gelingen. So war es fast schon symptomatisch, dass dieser Kampf gegen den schon feststehenden Absteiger ohne weiteres auch hätte verloren gehen können.

Die erste entschiedene Partie war die am Spitzenbrett: Bernd Grill hatte einen ungestümen Angriff vom Zaun gebrochen und die gegnerische Stellung eindrucksvoll rasch zerfleddert - aus unserer Sicht zweifellos die Partie des Tages. Es folgte ein Remis von Michael Mehrer (Brett 7) in eher schlechterer Stellung, während die Partie an Brett 2 nach einem starken Bauernopfer des Gegners verloren ging. Auch die Partie an Brett 8 war letztlich nicht zu halten, während Hartmut Hehn (Brett 6) mit einem eher unfreiwlligen Bauernopfer starkes Gegenspiel erlangte. Leider ließ er sich in der entscheidenden Stellung zu einem Zug "für die Galerie" verleiten, wonach die Partie ins Remis verflachte. Nach einer stärkeren Fortsetzung hingegen hätte Weiß trotz eines Mehrbauern noch hart ums Remis kämpfen müssen. Uli Junger (Brett 5) hielt mit einer Qualität weniger den Laden zusammen und erzielte noch ein Remis, während Ralf Warthmann (Brett 3) nach einigen Abenteuern seine - objektiv wohl unentschiedene - Partie sogar noch gewinnen konnte. Werner Junger (Brett 4) erzielte in praktisch verlorener Stellung noch ein Remis, nachdem sein Gegner unnötigerweise leichtsinnig geworden war und eine gewonnene Stellung noch zur Punkteteilung verdarb.

Das Beste an dieser vermurksten Saison ist, dass sie nun vorbei ist. Grund zur Zufriedenheit gibt es nur wenig: der SVE beendet die Saison auf Platz 3 mit 11 Mannschaftspunkten und hätte den Aufstieg aufgrund der gezeigten Leistungen auch wahrlich nicht verdient gehabt. Die diesjährigen Topscorer des SVE sind Bernd Grill (7 aus 9 bei einer kampflosen Partie) und Uli Junger (6,5 aus 9). Der Rest der Mannschaft spielte entweder im zu erwartenden Bereich oder teils auch darunter.

Verdienter Meister wurde Weiße Dame Ulm. Der Sieg gegen Langenau (4,5 zu 3,5) kam durch sieben Remisen und einen einzigen Sieg zustande. Wir sagen unserem Legionär Rainer Wolf herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg und viel Spaß in der Oberliga!

 

Am Gründonnerstag findet unser traditionelles Treffen der Aktiven und Passiven statt. Nähere Infos dazu bei Werner Junger. Am Karfreitag ist kein Spielabend.

Am Freitag, den 21. April findet in Wernau die Bezirkseinzelblitzmeisterschaft statt. Die Ausschreibung ist online auf der Homepage des SVW einzusehen.

Am Sonntag, den 23. April findet in Sontheim an der Brenz die zentrale Endrunde der Oberliga statt. Bernd Grill wird zusammen mit FIDE-Meister Jonas Rosner (SK Ettlingen) die Partien online vor Ort kommentieren. Zu sehen ist die Übertragung bei ChessBase oder Chess24.

 

Der SVE wünscht allen seinen Mitgliedern ein frohes Osterfest!

Bernd Grill

Aktualisiert ( Sonntag, den 09. April 2017 um 19:15 Uhr )
 
Nils Wurmbauer Bezirks-Blitzschachmeister U12! PDF Drucken E-Mail
  
Samstag, den 08. April 2017 um 23:26 Uhr

Bei der heute ausgespielten Bezirks-Jugend-Blitzschachmeisterschaft in Nellingen ließ unser Teilnehmer Nils Wurmbauer der Konkurrenz in seiner Altersklasse U12 keine Chance; mit sage und schreibe 100% Punktausbeute und einer entsprechenden Bilanz von 12/12 (!) verstand es Nils in höchst eindrucksvoller Manier, sich so nach dem schon vor einigen Wochen erworbenen Bezirks-Jugendmeistertitel im "Langsam-Schach" somit nun auch den im Blitz-Format zu sichern!

Die Vereinskameraden gratulieren hierzu herzlich!                                                                                                                                                                   

 

   

Aktualisiert ( Sonntag, den 09. April 2017 um 00:05 Uhr )
 
Der Zug ist abgefahren PDF Drucken E-Mail
  
Montag, den 27. März 2017 um 09:56 Uhr

Verbandsliga Süd 2016/17   Runde 8:

SVE   -   SC Weiße Dame Ulm 3,5:4,5

 

Es hatte sich im Verlauf der Saison mit vielen durchwachsenen Ergebnissen bereits angedeutet, dass es mit dem angepeilten Aufstieg eher nicht klappen könnte, weil einfach einige Spieler derzeit ihrer besten Form hinterher hinken. Beim entscheidenden Kampf gegen den Tabellenführer wurden wieder einmal gute Chancen fahrlässig vergeben, so dass wir uns über die Niederlage letztlich nicht beklagen dürfen.

Es dauerte gut drei Stunden bis zur ersten Entscheidung, aber dann waren gleich vier Partien innerhalb von fünf Minuten beendet: Hartmut Hehn (Brett 7) hielt mit den schwarzen Steinen in einer slawischen Abtauschvariante problemlos das Remis, während die Partie an Brett 5 nach einer Springergabel mit anschließendem Qualitätsverlust ohne Kompensation rasch verloren ging. Michael Rupp (Brett 2) spielte ebenfalls remis, muss sich aber angesichts einiger verpasster Chancen etwas ärgern - da wäre mehr drin gewesen. Ralf Warthmann (Brett 4) spielte alles in allem eine gute Partie, tauschte aber doch hin und wieder mit dem Gegner kleine Ungenauigkeiten aus, die im Falle besten Spiels nicht unbedingt hätten ins Remis münden müssen. In dieser Partie der verpassten Chancen war die Punkteteilung dann doch das gerechte Ergebnis. Etwas später hatte auch Dietmar Kessler (Brett 3) den leichten Vorteil zum Remis abgewickelt - mit etwas mehr Akkuratesse hätte der Gegner hier durchaus noch mehr zeigen müssen, um die Punkteteilung zu erreichen. Die laufenden drei Partien verhießen insgesamt zu wenig: Uli Junger (Brett 6) stand zwar auf Gewinn und münzte seinen Vorteil sicher in einen Sieg um, aber die beiden anderen noch laufenden Partien gaben zu wenig her, um aus Sicht der Mannschaft noch etwas mitzunehmen. Die Partie an Brett 8 ging leider trotz DWZ-Überlegenheit verloren, und am Spitzenbrett musste sich Bernd Grill mit den schwarzen Steinen lange erbittert seiner Haut erwehren, denn sein starker Gegner hatte schon reichlich Erfahrungen in der 2. Bundesliga Nord gesammelt. Dank fast fehlerfreien Spiels hielt er seine gefährdete Stellung zusammen und profitierte auch davon, dass dem Gegner in den entscheidenden Momenten die notwendige Bedenkzeit für bessere Züge nicht zur Verfügung stand. Der Versuch des Gegners, mit einem Damenopfer für Turm, Läufer und Bauer das Gleichgewicht zu brechen, fruchtete letztlich ebenfalls nicht. So akzeptierte der Ulmer die Punkteteilung, da der Sieg der Gäste damit unter Dach und Fach war.

Damit ist trotz des noch ausstehenden Spiels gegen Rangendingen (auswärts am 9. April) klar, dass nächste Saison mindestens eine weitere Ehrenrunde in der Verbandsliga ansteht. Die Absteiger stehen seit diesem Spieltag mit Rangendingen und Hohentübingen ebenfalls endgültig fest. Der Meister wird ermittelt zwischen Ulm und Nürtingen. Wenn Ulm den Angstgegner aus Langenau besiegt, dann ist der Aufstieg perfekt. Wenn nicht, dann sollte Nürtingen das Rennen mit einem zu erwartenden Sieg gegen Markdorf machen.

Wir wünschen den Ulmern und unserem Legionär Rainer Wolf, der immer noch passiv bei uns gemeldet ist, viel Glück für die letzte Runde. Es wäre den Münsterstädtern durchaus zu gönnen, da sie in den letzten Jahren immer wieder kurz vorm Ziel stolperten und den Aufstieg verpassten. Keine Frage allerdings, dass auch Nürtingen - letztes Jahr denkbar knapp gescheitert - ein würdiger Aufsteiger wäre. Der Showdown steigt am 9. April in Ulm, wenn der Tabellenführer Langenau empfängt.

Bernd Grill

 

[Anmerkung: alle Partien sind nun in etwas weiter analysierter Form für Vereinsmitglieder in der Rubrik "Partiendatenbanken" gepostet und entsprechend nach dem Login anschau- und downloadbar! Für die allgemeine Öffentlichkeit soll in den nächsten Tagen in der Rubrik "Partieanalysen" ein Bericht mit ausgesuchten Partien/Partiefragmenten veröffentlicht werden - (Aktualisierung 04.04.) ... was hiermit nun geschehen ist! (Mi.Rupp)]

Aktualisiert ( Dienstag, den 04. April 2017 um 15:40 Uhr )
 
Mit minimalem Score Maximales erreicht PDF Drucken E-Mail
  
Mittwoch, den 22. März 2017 um 15:47 Uhr

Württembergische Mannschaftsblitzmeisterschaft 2017 in Erdmannhausen

 

Unumstrittener Star des Turniers war das 1. Brett der Schachfreunde Deizisau, die doch tatsächlich den bestens bekannten Weltklassegroßmeister Peter Leko aus Ungarn aufgeboten hatten. So wurde Bernd Grill neben 24 anderen Spielern die Ehre zuteil, gegen diesen illustren Gegner spielen zu durfen. Letztlich musste er der gigantischen Erfahrung seines Gegners natürlich Tribut zollen und verlor seine Partie zwar, aber sie gehörte trotzdem zu seinen ansehnlicheren Niederlagen an diesem Tag.

Ansonsten bleibt festzuhalten, dass die Mannschaft trotz einer Punktausbeute von nicht einmal 50% (47,5 Brettpunkte von 100 möglichen) mit dem Score von 28:22 Mannschaftspunkten das Turnier als respektabler Elfter abschloss. Selten war dieses Turnier stärker und gnadenloser besetzt als dieses Mal. Spitzenspieler Bernd Grill erwischte leider einen sehr schwachen Tag und schloss mit nur 9,5 Punkten am Spitzenbrett ab, wobei speziell die Serie von vier Niederlagen am Ende gegen gleichwertige Gegner besonders schmerzte. Besser machten es Michael Mehrer (12,5) und Ralf Warthmann (14,0), die die Mittelachse bildeten. Werner Junger an Brett 4 kam nach sehr verhaltenem Start auch immer besser ins Rollen und beendete das Turnier schließlich mit 11,5 Punkten. Dass das Endergebnis trotzdem sehr ansehnlich geriet, lag vor allem daran, dass die Siege häufig sehr knapp ausfielen und die Niederlagen meistens deutlich. So gewann das Team 5 (!) Mal mit 2,5:1,5 und gewann überhaupt nur zwei Kämpfe mit 4:0. Dem standen fünf glatte Niederlagen mit 0:4 gegenüber, so dass wahrhaftig von einer ökonomischen Verteilung der Brettpunkte die Rede sein konnte.

Es siegten die Schachfreunde Deizisau mit 49:1 Mannschaftspunkten vor den punktgleichen (!) Spielern von Schönaich. Mickrige drei Brettpunkte (Deizisau / 92 und Schönaich / 89) hatten letztlich über den Titel entschieden. Das Endergebnis zeigt, welch exorbitante Qualität diese Teams aufgeboten hatten und dass sie schnell verdeutlichen wollten, dass das Rennen um den Titel zu einem reinen Zweikampf werden würde. Die ärgsten Verfolger Schönaich 2, Biberach 1 und Erdmannhausen 1 erzielten allesamt den starken Score von 41:9 Mannschaftspunkten.

Dank des großzügigen Turniersaals war das Turnier in einem durchaus angenehmen Rahmen ausgetragen worden. Hätte die Turnierleitung noch ein wenig mehr auf die Tube gedrückt, dann wäre dies ein fast perfektes Turnier geworden. Aber auch so hatte sich die Reise für unsere vier Kämpfer ins Unterland gelohnt. Die Qualifikation fürs nächste Jahr ist somit wieder fest angepeilt.

Bernd Grill

 
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