Monatsblitz und Oberliga-Fazit vom spielfreien Wochenende

Beitragsbild: Bernd Grill behielt in dem 9-köpfigen Teilnehmerfeld souverän die Oberhand

Das Monatsblitzturnier Februar wurde eine ganz sichere Beute von Bernd Grill. Er holte aus 8 Partien die vollen 8 Punkte und distanzierte seine schärfsten Konkurrenten Werner Junger und Jan Hoyler (je 5,5 Punkte) sowie Nils Wurmbauer und Uwe Bucher (je 5 Punkte) mit erkennbarem Vorsprung.

Werner Junger und Jan Hoyler trennten sich remis

Noch viel wichtiger aus unserer Sicht sind aber die gewonnenen Erkenntnisse aus dem für uns spielfreien Wochenende in der Oberliga Württemberg, an dem zu unserer nicht geringen Überraschung die Karten fast nochmals komplett neu gemischt wurden. So holte die abstiegsgefährdete SG Schwäbisch Gmünd einen äußerst wichtigen Sieg gegen den SK Sontheim/Brenz und hielt damit dankenswerterweise gleichzeitig einen unserer schärfsten Konkurennten in der Tabelle auf Abstand. Auch der SC Grunbach unterlag gegen die Zweite des Heilbronner SV, der damit weitere Schützenhilfe für unser Team leistete und noch einen unserer Kontrahenten verdrängte. Lediglich die Erste der Stuttgarter Schachfreunde wurde ihrer Favoritenrolle gegen den SK Wernau vollauf gerecht und holte einen erwartbaren Sieg. Dieser bringt ihnen zwei Runden vor Schluss die Tabellenführung vor dem Team des SVE ein, das gleich viele Mannschaftspunkte, aber anderthalb Brettpunkte weniger hat. Somit kommt es am vorletzten Spieltag (22. März) zum Gipfeltreffen in der Landeshauptstadt, denn der Sieger dieses Duells hat allerbeste Chancen auf den Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg. Natürlich sind die Gastgeber in Bestbesetzung von der Papierform her um einiges überlegen, doch hat diese extrem ausgeglichene Saison schon mehr als nur einmal gezeigt, dass theoretisch jedes Team jeden Gegner schlagen kann. Wir freuen uns auf diese Aufgabe!

Allein die Tatsache, dass unser Team als Aufsteiger zwei Runden vor Schluss noch immer im Meisterrennen mitmischt, ist an sich schon eine echte Sensation. Kein Wunder, dass das nächste Match schon jetzt als das sportlich wichtigste der jüngeren Vereinshistorie eingestuft werden darf.

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