Reutlinger Open, Runde 6: Nils mit nicht notwendiger Niederlage

Nils Wurmbauer ist in der heutigen vormittäglichen Runde seinem von der Papierform her mit 1955 ELO doch noch ein ganzes Stück stärkeren rund drei Jahre älteren Schweizer Kontrahenten am Ende unterlegen und hat so nun seine zweite Niederlage bezogen.

Dabei kann bzw. muss man wohl konstatieren, dass diese Niederlage keineswegs notwendig war, zumal doch das erste Mal ernsthaft in Nachteil erst einmal der Gegner gekommen war …

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Später hatte sich der Gegner noch ein, zweimal weitere schwächere Züge geleistet, die es Nils nochmals möglich gemacht hätten, einigen Vorteil zu genererien, wenngleich nicht ganz im zuvor illustrierten Ausmaß, was er aber verpasste. Im Schach ist es dann letztlich wohl ähnlich wie im Fußball; wer die Chancen nicht nutzt …

Den letzten Fehler leistete sich jedenfalls leider unser eigener Protagonist …

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Schade – diese Niederlage wäre also wohl nicht notwendig gewesen. In der ab 14:30 Uhr anstehenden Schlussrunde gilt es daher nun für unseren jungen Teilnehmer, nicht den vergebenen Chancen nachzutrauern, sondern sich voll auf die letzte Partie zu fokusieren.

Die Chancen, doch nochmals mit einem Schlussrundensieg die 50% Gesamtausbeute zu erreichen, sollten gegen den bisher nominell schwächsten seiner Turniergegner und offenbar Zwillingsbruder seines Zweitrundengegners eigentlich recht gut sein, wobei man freilich nicht übersehen sollte, dass es sich dabei auch um einen noch recht jungen Spieler auf dem aufsteigenden Karriereast handelt.

[Auslosungen, Ergebnisse und Tabellen sind einsehbar nach Aufruf der Turnier-Basisseite http://www.reutlingen.schachvereine.de/turniere/reutlinger-open/23-reutlinger-open/]

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