Tendenz zum Jahresabschluss und zur Ligahalbzeit: eher stagnabel als progressiv

„Markdorf reloaded“

Verbandsliga Runde 4: SVE I – SV Reutlingen I 5:3

Einmal mehr möchte sich der Berichterstatter der Einschätzung unseres Mannschaftsführers und Spitzenspielers anschließen; nach wie vor kommen wir Ebersbacher nicht so richtig in die Gänge und in eine Form, die im Kampf gegen die stärksten Mannschaften der Liga vonnöten sein wird, wenn man ganz vorne um die Meisterschaft wirklich mitspielen möchte. Dabei sieht der Berichterstatter in den jüngsten Ereignissen viele Parallelen zu denen in Runde zwei …

… schließlich war auch damals eine Mannschaft zu uns gereist, die uns wie auch nun wieder gewissermaßen als Gastgeschenk bereits vorab einen Brettpunkt kampflos überlassen hatte und auch sonst von der Papierform her keine Bestbesetzung mitgebracht hatte. Auch der Berichterstatter hatte wie der Mannschaftskapitän eher damit gerechnet, dass die Reutlinger Gäste – die wir eigentlich zum o.g. Favoritenkreis gezählt hatten – wie auch im Vorjahr wieder ihre ratinggewichtigen „Gastarbeiter“ mitbringen würden, hatte sich das in der Vorsaison doch voll und ganz bezahlt gemacht, als man insbesondere mit deren Unterstützung beide Punkte erfolgreich aus dem Filstal entführen konnte, nachdem wir entsprechend insbesondere an den vorderen Brettern in ganzer Breite eingeknickt waren. Da die Reutlinger aber von der gemeldeten Papierform her nicht mehr ganz so stark aufgestellt waren wie zuletzt, als es letztlich ja dann dennoch nicht zum Meistertitel und damit verbundenen Aufstieg gereicht hatte, hat man an der Echaz wohl auch die Saisonziele neu definiert und wird wohl auf ein Bestaufgebot nur im Falle einer Gefährdung des Klassenerhalts zurückkommen. Insofern war es wohl ein gewisses Losglück, dass wir nun bereits relativ früh auf diesen Gegner getroffen sind, denn es gibt wohl kaum einen Zweifel, dass wir mit der nun gezeigten Leistung an einem Reutlingen in Bestbesetzung wie im Vorjahr wieder gescheitert wären, denn die Gesamtbegegnung hätte leicht auch unentschieden oder gar noch schlechter ausgehen können, obwohl die Einzelpaarungen an JEDEM Brett (außer vielleicht am Brett des Berichterstatters) ein deutliches und teilweise gar eklatantes Ratingübergewicht zu Ebersbacher Gunsten ausgewiesen haben und wir wie schon erwähnt einen Punkt bereits ganz geschenkt bekommen hatten.

Dass wir am Ende doch beide Punkte auf der Habenseite verbuchen konnten, ist insbesondere wie bereits in der Vorrunde unserem am Spitzenbrett spielenden Mannschaftsführer zu verdanken. Nicht dass der über die gesamte Partiedauer eine überzeugende Leistung abgeliefert hätte, denn er stand – nachdem er an und für sich ganz ordentlich aus der Eröffnung gekommen war und dort eine gute Chance auf Vorteil verpasst hatte – später zeitweise am Rande des Abgrunds (und wohl noch etwas jenseits davon). Unter gewissem Zutun des am Ende unglücklich agierenden Gegners, aber auch unter Bewahrung der eigenen Nerven gepaart mit einem guten Schuss Findigkeit konnte Bernd noch in höchst spektakulärer Weise eine an und für sich schon verlorene Partie retten und dabei das Ruder gar noch vollständig herumreißen …

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