Verbandsliga Runde 3: besser als zuletzt, aber (noch?) nicht gut genug

Verbandsliga Süd Runde 3: Ssg Fils-Lauter 1 – SVE 1  4:4

Nach der zuletzt trotz des verzeichneten knappen Siegs doch eher ernüchternden Gesamtleistung gegen die personell dezimiert aufgetretene Mannschaft des Aufsteigers aus Markdorf war uns klar, dass es auf jeden Fall einer besseren Mannschaftsleistung bedarf, damit es gegen den Lokalrivalen aus dem Lautertal trotz gewisser nomineller Überlegenheit nunmehr nicht ein richtig böses Erwachen geben sollte. Nicht nur die insgesamt drei Einzelsiege gegenüber dem nur einen einzigen in der vorigen Runde deuten darauf hin, dass eine bessere Mannschaftsleistung gegen einen gegenüber zuletzt besseren und personell vollständig angetretenen Gegner wohl durchaus bescheinigt werden kann, doch für mehr als ein Gesamtunentschieden hat es dann letztlich dennoch nicht gereicht, da letztlich halt immer noch das eine oder andere Mannschaftsmitglied zumindest zeitweise noch nicht ganz voll auf der Höhe oder etwas unglücklich agiert.

Letztlich möchte sich daher der Berichterstatter der Meinung des Mannschaftsführers, die dieser in seinem Spieltagsbericht geäußert hatte, entsprechend anschließen, dass das Gesamtunentschieden insgesamt so wohl in Ordnung geht. Angesicht dessen, dass im Vorjahr dem letztlichen Ligasieger noch fünf abhandene Mannschaftspunkte zum Aufstieg gereicht haben, sind wir nun letztlich trotz des bereits zweiten Unentschiedens noch durchaus zuversichtlich, dass das Kind bzw. das Saisonsziel noch keineswegs in den Brunnen gefallen sind, wenngleich für dessen Erreichen eine weitere Steigerung in der Gesamtperformance vonnöten sein wird.

Nachfolgend sollen alle Ebersbacher Gewinnpartien vorgestellt werden; kurioserweise waren dies trotz des letztlichen Mannschaftsunentschiedens immerhin gleich drei, während uns in der vorigen Runde gegen den Aufsteiger Markdorf ein einziger ausgespielter Sieg gereicht hat, die Begegnung für uns zu entscheiden, da der Gegner eben nur zu siebt angetreten war. Vervollständigt werden soll die Analyse des Spieltags durch den kapitalen (und vom Opfer seinerzeit subjektiv empfunden aus völlig heiterem Himmel hereingebrochenen) Eröffnungsunfall des Berichterstatters.

Zunächst aber soll die am längsten angedauerte Partie an Brett 1 vorgestellt werden, die letztlich auch die wichtigste wurde, hat diese doch entsprechend über den Ausgang der Gesamtbegegnung entschieden. Glücklicherweise ist unserem Spitzenspieler ausgerechnet in dieser Partie gelungen, seinen zuvor schon gefühlt endlos angedauerten „Remisfluch“ zu brechen …

[die entsprechenden Partien sind jeweils über das Auswahlwahlfenster direkt über dem eingeblendeten Spielbrett anzuwählen]

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